Vita

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Nadine Lehner, geboren im bayrischen Naila, studierte bei Prof. Norma Sharp an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Dort sang sie u.a. auch in der Liedklasse von Ks Dietrich Fischer-Dieskau und in der Opernklasse von Ks Julia Varady.  Aktuell wird sie musikalisch betreut von Prof. Heidrun Franz-Vetter.

Sie erhielt bereits während des Studiums zahlreiche Auszeichnungen: den Förderpreis der“ Walter-Kaminsky-Stiftung,“ den „Berliner Salon“, sowie den „Franz-Grothe-Preis“. Außerdem war sie Stipendiatin der „Studienstiftung des deutschen Volkes“.

Schon während Ihres Studiums debütierte die Sopranistin an der Staatsoper Berlin als Papagena in Mozarts „Die Zauberflöte“. Daran schlossen sich weitere Gastverträge an, u.a. in Schrekers „Der ferne Klang“, Wagners „Tannhäuser“ und Mozarts  „Le Nozze di Figaro“.

Nadine Lehner arbeitete mit mehreren namhaften Dirigenten, so u.a. mit Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Michael Gielen, Markus Poschner, Peter Ruzicka und Sebastian Weigle, zu ihren Regisseuren zählen u.a. Barrie Kosky, Rosamund Gilmore, Marco Stormann, Felix Rothenhäusler, Armin Petras, Tatjana Gürbaca, Philipp Himmelmann, Paul-Georg Dittrich, Andrea Moses und Benedikt von Peter.

Gastverträge führten sie bisher u.a. an die Deutsche Oper Berlin, die Oper Bonn, zu den Salzburger Festspielen und nach Kanada. Sie sang die 4. Magd in Richard Strauss „Elektra“ in einer konzertanten Aufführung in Singapur dirigiert von Kent Nagano, mit Peter Ruzicka bei den Bonner Beethoventagen in „Beethovens 9. Symphonie“ und in Guangzhou (China) die“ vier letzten Liedern“ von R.Strauss .

Seit 2004 gehört Nadine Lehner zum Ensemble des Theater Bremen. Sie sang hier lyrische Partien im Sopranfach wie z.b. Marzellina „Fidelio“ oder Ilia in „Idomeneo“, später dramatischere Partien wie Mimi in „la boheme“, Maria in „Mazeppa“ oder Fiordiligi in „Così fan tutte“.

Für ihre herausragende Leistung als Tatjana in „Eugen Onegin“ (Tschaikowsky) und Zerlina in „Don Giovanni“ (Mozart) in der Spielzeit 2009/10 bekam sie den „Kurt-Hübner-Preis“ und wird im Januar 2011 mit dem Publikumspreis der „Silberne Roland“ ausgezeichnet.

In den letzten beiden Spielzeiten debütierte sie als Marie in „Wozzeck“, Charlotte in „Werther“ und  als Kundry in „Parsifal“.

Seit dieser  Spielzeit singt sie sehr erfolgreich  Katerina Ismailowa in „Lady Macbeth“ und wird demnächst die fremde Fürstin in „Rusalka“ neu in ihr Repertoire aufnehmen.

Für ihre darstellerische Leistung als Kundry ist sie dieses Jahr für den Faustpreis nominiert!
die Verleihung  finde am 3.11.17 statt.